Gemeinde Pfalzgrafenweiler

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Zeittafel

8. Jahrhundert: vermutliche Entstehung Pfalzgrafenweilers.

1082/85: Ogger von Uffweiler erscheint als Zeuge in einer Urkunde, vermutlich die erste schriftliche Nennung Pfalzgrafenweilers.

1165: Erste schriftliche Erwähnung der Burg Castrum Wylare anlässlich ihrer Zerstörung während der Tübinger Fehde zwischen den Welfen und Pfalzgraf Hugo II, zu dessen Territorium Pfalzgrafenweiler gehörte.

1228: Pfalzgraf Rudolf II gibt seine Besitzungen im Schwarzwald dem Bischof von Straßburg als Lehen, dabei die Burg „Wiler“ genannt.

1288/1302: Pfalzgrafenweiler fällt über die mit Heinrich von Eberstein verheiratete Elisabeth von Tübingen an die Grafen von Eberstein.

1353: Erwähnung von Weiler als kirchlicher Filialort von Altheim.

1421: Graf Bernhard von Eberstein verkauft die Dörfer Pfalzgrafenweiler und Besenfeld sowie den halben Weiler Wald an die Grafen Ludwig und Ulrich von Württemberg.

1482: Erstmals wird eine Pfarrkirche in Pfalzgrafenweiler erwähnt.

1534: Pfalzgrafenweiler wird evangelisch.

1563: Hans Veit Kießner wirkt als erster Schulmeister im Ort.

1612: Bau eines neuen Schulhauses.

1625: Die Gemeinde kauft das Vörbacher Schloss mit den dazu gehörenden Gütern.

Schloß Fehrbach heute Vörbach

1717: Bau des Pfarrhauses, das heute noch steht.

1724: Bau der Zehntscheuer.

1726: Verleihung des Marktrechts.

1727: Bau einer neuen Kirche.

1773: Umbau der Kirche, der fast einem Neubau gleich kommt.

1792: Bau eines neuen Schulhauses.

24. April 1798: Ein Großbrand vernichtet fast den gesamten Ort.

1800: Neubau der Zehntscheuer.

1807: Pfalzgrafenweiler erhält ein Postamt und wird Poststation am Postkurs Freudenstadt - Stuttgart.

1814: Pfalzgrafenweiler wird Sitz eines Unteramtsarztes.

1822/23: Neubau eines Rathauses auf dem Marktplatz (heute Apotheke).

1832: Bau des Armenhauses.

1841: Umbau des Gasthauses „Zum Goldenen Hirsch“ am Marktplatz zum Schul- und Rathaus. Das bisherige Schulhaus wird zum Forstamt, das bisherige Rathaus zur Apotheke.

1842: Bau eines Gemeindebackhauses.

1862: Pfalzgrafenweiler erhält einen Telegrafenanschluss.

1870/71: Deutsch-Französischer Krieg, Gründung des Deutschen Reiches.

1880: Gründung des Darlehenkassenvereins.

1888: Einweihung der neuen Wasserversorgung. Die Häuser wurden nun über Leitungen von einem Hochbehälter aus versorgt.

1893: Gründung eines Dorfverschönerungsvereins.

30. Dezember 1898: Gründung der Ortsgruppe Pfalzgrafenweiler des Schwarzwaldvereins.

Wanderer des Schwarzwaldvereins
Wanderer des Schwarzwaldvereins

1902: Das Revieramt wird um Königlichen Forstamt Pfalzgrafenweiler.

1906/1907: Abbruch der Jakobskirche und Neubau eines größeren Gotteshauses an der gleichen Stelle.

1911: Umzug des Rathauses in das ehemalige Gasthaus zum Ochsen sowie Einführung der elektrischen Straßenbeleuchtung.

1914-1919: Erster Weltkrieg, mit der Niederlage 1919 wurde das Deutsche Reich zur Republik, auch der württembergische König dankte ab.

1925: Einrichtung einer Gewerbeschule.

1927: Gründung eines Gewerbeschulverbandes mit Cresbach, Edelweiler, Durrweiler, Herzogsweiler, Kälberbronn, Neu-Nuifra, Ober- und Unterwaldach.

1933: Mit der Machtergreifung der Nationalsozialisten im Deutschen Reich und der politischen Gleichschaltung der Gemeinderäte nach der Reichstagswahl vom 5. März 1933 erhielt auch Pfalzgrafenweiler einen nationalsozialistischen Bürgermeister und Gemeinderat. Einrichtung einer Kleinkinderschule durch die Kirchengemeinde. Später wurde diese durch einen NSV-Kindergarten ersetzt.

1934: Bau einer Turn- und Festhalle.

1936: Auflösung des Gewerbeschulverbandes Pfalzgrafenweiler. Die Gewerbeschule in Pfalzgrafenweiler blieb aber erhalten.

1937: Bau des Freizeitbades.

1939-1945: Zweiter Weltkrieg.

16. April 1945: Einmarsch der Franzosen in Pfalzgrafenweiler.

Juli 1945: Die Franzosen setzen erst den politisch unbelasteten Faulhaber, ab 1. August  1945 Gottlieb Henssler als Bürgermeister ein.

15. September 1946: Erste freie Bürgermeisterwahl nach dem Krieg, Gottlieb Henssler wird im Amt bestätigt.

20. Juni 1948: Währungsreform: jeder Bürger der drei westlichen Besatzungszonen erhält 40 D-Mark Startguthaben, Sparguthaben werden in einem Verhältnis von 10:1 umgetauscht.

1948: Eröffnung des Progymnasiums Pfalzgrafenweiler.

1949: Gründung der Bundesrepublik Deutschland. 1950: Bau der ersten Ortskanalisation. 9. Mai

1951: Eingemeindung des Ortsteils Neu-Nuifra, der vorher zu Herzogsweiler gehörte.

1952: Bildung des Südweststaats Baden-Württemberg. Anerkennung des Rechts zur Führung eines Gemeindewappens.

Ab 1953: Bebauung des neuen Wohngebiets Heide.

1954: Bau einer mechanischen Kläranlage im Lochwiesental und der Landessanitätsschule des Deutschen Roten Kreuzes.

1955-1959: Festlegung der Baulinie am Killweg, in der Kantstraße, am Waldweg und "Im Lehnle".

1955: Einweihung des neuen evangelischen Gemeindehauses.

1956: Schließung der Berufsschule Pfalzgrafenweiler.

1957: Bau des Wasserturms auf dem Bühl sowie des Mütterkursheims.

1960: Das Progymnasium wird in eine Mittelschule umgewandelt.

1961: Einweihung des neuen Schulhauses bei der Turn- und Festhalle.

1962-1972: Sanierung der Wasserversorgung.

1965: Bau der katholischen St. Martinskriche am Killweg.

1967: Bau einer modernen Leichenhalle und Erschließung des Baugebiets Killweg-Schwert.

6. September 1969: Offizieller Beginn der Städtepartnerschaft mit dem französischen La Loupe.

1970: Bau des ersten gemeindeeigenen Kindergartens "Rabennest".

1971: Bildung einer Verwaltungsgemeinschaft mit Grömbach und Wörnersberg. Planerische Ausweisung des Wohngebiets Steinach.

1.1.1972: Die Gemeinde Edelweiler wird eingemeindet.

1972/73: Anlage eines Kurparks mit einem Musikpavillon.

1973: Ausweisung des Gewerbegebiets Schollenrain I.

1974: Einweihung des neuen Schulzentrums und Erschließung des Baugebiets "Killweg rechts". Einweihung der neuen Kläranlage unterhalb von Unterwaldach. 1.Januar

1975: Eingemeindung der Orte Bösingen, Durrweiler, Herzogsweiler und Kälberbronn.

November 1976: Die Mehrzahl der Bürger von Unterwaldach sprechen sich gegen eine Umgemeindung nach Pfalzgrafenweiler aus.

1. Juli 1977: Der Missihof (12 ha) wird von Waldachtal-Salzstetten nach Pfalzgrafenweiler umgemeindet.

1978: Das Gelände des ehemaligen Bühlsees wird als Garten- Erholungsanlage gestaltet. Erschließung des Wohngebiets Steinach.

1979: Ordnung des Archivs der Gemeinde zur Vorbereitung der Herausgabe einer Ortskronik.

1981: Gemeindegrenzänderung im Waldachtal, Teile der Kläranlage und des Klärwärterwohnhauses werden der Gemarkung Pfalzgrafenweiler zugeschlagen.

1982: Aufnahme des Ortskerns in das Landessanierungsprogramm.

1983: Eröffnung des Hallenbades.

1989/90: Fall der Mauer und Beitritt der ehemaligen DDR zur Bundesrepublik Deutschland.

1993: Ausweisung des Gewerbegebiets Schollenrain II.

1995: Ausbau der Hauptstraße und Neubau der Wankelstraße mit Kreuzung Bundesstraße 28/Edelweiler

1997: Aufnahme des Bereichs obere Kirchstraße, Pfalzstraße und Hauptstraße in das Landessanierungsprogramm.

1999: Erweiterung des Schulzentrums, gleichzeitig wird die Hauptschule zur Werkrealschule ausgebaut.

2000: Ausweisung des Gewerbegebiets Schornzhardt im Flächennutzungsplan.

2002: Erschließung des Wohngebiets "Links am Heuwasen".

2004/05: Umfangreiche Modernisierung des Freizeitbades mit einer Rutsche, Edelstahlbecken und Sanitätsgebäudeanbau. Eingliederung des staatlichen Fortsamts Pfalzgrafenweiler in das durch eine Verwaltungsreform neu entstandene Kreisforstamt Freudenstadt.

2006: Aufnahme des Bereichs Burgstraße in das Landessanierungsprogramm. Beginn der Erschließung des Gewerbegebiets Schornzhardt. Verlagerung des Notariats von der Hauptstraße 3 in das ehemalige Forstamt in die Kirchstraße 23 (zur Miete).