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Ruine Mandelberg bei Bösingen

Die Burg wurde 1250 errichtet. Heute steht noch der Bergfried mit 35 m Höhe, der 1975 saniert und begehbar gemacht wurde und als Aussichtsturm benutzt werden kann. Von hier aus haben Sie einen herrlichen Blick über das Waldachtal.

Ruine Mantelberg
Ruine Mantelberg
Ruine Mantelberg
Ruine Mantelberg

Chronik der Ruine Mandelberg

Die Burgruine gilt heute als eines der stattlichsten Kulturdenkmäler des Kreises Freudenstadt. Die erste nachweisbare Erwähnung der Burg stammt aus dem Jahr 1287. Sie wurde um 1250 erbaut. Hans Müller von Mandelberg verkaufte 1385 das Gebäude um 1000 Pfund an den Grafen Wolf von Eberstein. Im Jahre 1387 kam die Burg in Besitz des Markgrafen Rudolf von Baden. Die letzten Bewohner verließen 1620 die Burg. Die Kernburg wurde 1525 beim Bauernaufstand durch Brand zerstört und nicht wieder aufgebaut. Im Jahre 1970 kaufte die damals noch selbstständige Gemeinde Bösingen die vom Verfall bedrohte Ruine. Ab 1975 wurden unter Leitung des Landesdenkmalamtes Karlsruhe archäologische Untersuchungen durchgeführt, die zur Freilegung eines großen Teiles der Kernburg und des Wirtschaftshofes führten. Umfangreiche Sanierungsarbeiten konnten den völligen Verfall der Ruine verhindern. Der über 30 Meter hohe Turm ist seit der Renovierung 1973/1974 über eine Wendeltreppe begehbar und wird als Aussichtsturm genutzt.