Gemeinde Pfalzgrafenweiler

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Der Luftkurort Herzogsweiler

Von Freudenstadt kommend, liegt Herzogsweiler am Tor des "Weiler Waldes". Der beschauliche Luftkurort glänzt durch seinen gepflegten Ortskern und der erholsamen Ruhe, mit der er seine Gäste empfängt. Schöne ebene Wander- oder Langlauftouren lassen sich von hier aus starten. Zum Beispiel ins Zinsbachtal, das wegen seinen einmaligen natürlichen Reizen zum Landschaftsschutzgebiet erklärt worden ist. Gepflegte Gastronomie in familiengeführten Häusern erwartet den Gast, welche allesamt in Waldnähe liegen. Neben dem Dorfplatz liegt das Bürgerhaus, ein aus der ersten Hälfte des 19.Jahrhunderts stammendes Bauernhaus, welches durch mithilfe örtlicher Vereine umgebaut und restauriert wurde. Im Sommer 1984 wurde das Bürgerhaus eingeweiht und beherbergt zahlreiche öffentliche Einrichtungen wie die Ortschaftsverwaltung, Lese- und Aufenthaltsraum für Kurgäste, Gemeindebücherei, Küche, kleiner und großer Saal für Veranstaltungen, Feuerwehrgeräteraum und eine Hausmeisterwohnung. Die Einwohnerzahl von Herzogsweiler beträgt 738 Einwohner (Stand 31.12.2014). Herzogsweiler liegt auf einer Höhe von 640 - 670 m.

Bürgerhaus Herzogsweiler
Bürgerhaus Herzogsweiler
Blick auf Herzogsweiler
Blick auf Herzogsweiler

Das Wappen von Herzogsweiler

Herzogsweiler Wappen

Wappenbeschreibung
In Rot ein goldenes Jagdhorn mit schwarzen Spangen, goldenen Halterringen und goldenem Band. 

Verleihung
Die Annahme des Wappens erfolgte 1954.

Deutung
Die Farben erinnern an die Pfalzgrafen von Tübingen. Das Waldhorn war ursprünglich ein Wirtsschild.

Chronik der Gemeinde Herzogsweiler

Aus den Akten der Stadt Dornstetten ist zu entnehmen, dass im Jahre 1720 im Weiler Wald 1000 Morgen Wald abgebrannt sind. Bereits am 1. Dezember 1722 stellen Johannes Joos zu Wurmberg und Hans Bürkle aus Serres Anträge zur Ansiedlung im abgebrannten Wald, für sich und weitere 16 Familien, alles deutsche Untertanen. Sie kamen allesamt aus den von Waldensern stark übervölkerten Orten Pinache, Serres und Perousse im Oberamt Maulbronn. Mit Verfügung vom 22. April1723 von Herzog Eberhard Ludwig von Württemberg wird 18 Familien die Ansiedlung erlaubt. Bereits am 16. Juli 1723 kommen sie an, um hier Fuß zu fassen. Durch herzogliches Schreiben vom 10. Januar 1724 erhält das an der alten Poststraße Stuttgart-Straßburg gelegene neue Dorf im verbrannten Weiler Wald den Namen Herzogenweyler. Doch fassten die ersten Siedler nicht Fuß. Statt zu arbeiten, oblagen sie dem Bettel. Schließlich verkauften sie ihre Häuser an Leute, die aus der Gegend von St. Georgen und Hornberger zugezogen waren. 

Herzogsweiler
Herzogsweiler
Herzogsweiler
Herzogsweiler

Der Gemeinde Herzogsweiler werden 1724 Neu-Nuifra und 1737 Kälberbronn als Teilorte angegliedert. Im Jahr 1729 bekam Herzogsweiler einen eigenen Friedhof - bis dahin wurden die Toten in Durrweiler bestattet. 1738 ist der Ort auf 30 Familien angewachsen, doch kommt es 1741 zu einem Rückschlag, da die Siedler durch Brand ihre Häuser verlieren. Die evangelische Kirche wurde aus milden Beiträgen im Jahre 1751 gebaut, 1869 und 1933 renoviert. Der Taufstein stammt von der Bußkapelle von Hallwangen. Im Jahre 1892 bekam der Ort eine eigene Wasserleitung. Seit 1975 gehört Herzogsweiler zu der Gemeinde Pfalzgrafenweiler. Eine ausführliche Geschichtsbeschreibung mit Bildern von Herzogsweiler "Geschichte und Bilder eines Dorfes im WEILER WALD" erhalten Sie bei der Gäste-Information Pfalzgrafenweiler zum Preis von 15,50 EUR.