Gemeinde Pfalzgrafenweiler

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Der Erholungsort Durrweiler

Kaum 10 Minuten zu Fuß von Pfalzgrafenweiler entfernt kann der Feriengast die Beschaulichkeit des kleinen Dorfes mit den Vorzügen des ausgedehnten Freizeitprogramms des Hauptortes verbinden. Im Sommer kann auch Durrweiler selbst touristische Höhepunkte bieten: der örtliche Flugverein hat an der Kreuzung B 28 nach Durrweiler einen Start- und Landeplatz für Ultra-Leichtflugzeuge angelegt. Übrigens: Die Hauptstraße des Ortes war Teil des historischen Postweges von Stuttgart nach Straßburg. Folgen Sie dieser Route doch für einen Tagesausflug. Die Einwohnerzahl von Durrweiler beträgt 525 Einwohner (Stand 31.12.2014). Durrweiler liegt auf einer Höhe von 620 m.

Rathaus Durrweiler
Rathaus Durrweiler
Durrweiler
Durrweiler

Das Wappen von Durrweiler

Durrweiler Wappen

Wappenbeschreibung
In geteiltem Schild oben in Rot zwei goldene (gelbe) Pfähle, unten in Gold (Gelb) eine fünfblättrige rote Rose. 

Verleihung
Es gibt seit 1959 ein Gemeindewappen.

Deutung
Die Farben Rot-Gold in der oberen Hälfte erinnern an die Zugehörigkeit zu Baden (1400-1603); die Rose erinnert an die Grafen von Eberstein. 

Chronik der Gemeinde Durrweiler

Durrweiler wird im Jahre 1130 in den Lagerbüchern des Klosters Reichenbach erstmals als Turrevilars, später auch Durwylare und Dürrweiler erwähnt. Ursprünglich im Herrschaftsgebiet der Pfalzgrafen von Tübingen kam Durrweiler 1253 als Heiratsgut an den Grafen von Eberstein und von diesem durch Tausch um das Jahr 1400 an die Markgrafschaft Baden. Umschlossen von württembergischen und neuneckischem Besitz und dem Gebiet des Schlossgutes Vörbach war Durrweiler also "badisch" im badischen Amt Altensteig. Mit diesem kam es 1603 an Württemberg. Von dieser Besitzverteilung zeugen noch eine ganze Reihe alter Grenzsteine mit den Wappen der ehemaligen Herrschaften, darunter zwei mit den Jahreszahlen 1566 und 1567 und dem Wappen der Herren von Neuneck, zu sehen am Waldtrauf gegen die Markungsgrenze Pfalzgrafenweiler.

Durrweiler
Durrweiler
Schottische Hochlandrinder
Schottische Hochlandrinder

Durrweiler hatte seit 1473 eine von Konstanz bestätigte eigene Kaplanei mit einer schon vorher bestehenden Kapelle "Zu unserer lieben Frauen". 1534 wurde die Gemeinde reformiert und kam 1541 als Filiale zu Pfalzgrafenweiler. An Stelle der alten Kapelle wurde 1751 eine evangelische Kirche erbaut, die aber am 20. April 1825 durch einen Großbrand, dem auch ein Teil des Orts zum Opfer fiel, stark zerstört wurde. Die Kirche wurde 1827 im neuromanischen Stil wieder aufgebaut und 1887 bedeutend vergrößert. Die erste Turmuhr stammte aus dem Jahr 1835, die Orgel von 1910, dagegen sind die Glocken sehr alt, sie stammen aus den Jahren 1401 und 1438. Seit 1975 gehört Durrweiler zur Gemeinde Pfalzgrafenweiler.